Physiotherapie

 

 

»  Der Begriff Physiotherapie setzt sich aus dem griechischen Phýsis (= Natur/Körper) und Therapeía (= Dienen/Pflege/Heilung) zusammen.  «

 

 

Um einen effektiven, individuellen Behandlungsplan für Ihren Hund erstellen zu können, steht am Anfang eine ausführliche Befundaufnahme. Hierzu ist es wichtig alle Lebensumstände, Erkrankungen, etc. zu besprechen und zu notieren. 

 

Bei meiner Arbeit lege ich großen Wert auf eine professionelle Zusammenarbeit mit Tierärzten, Tierheilpraktikern, Hundetrainern und natürlich mit Ihnen als Besitzer. Nur so kann eine optimale, zielführende Behandlung am Tier erfolgen.

 

Die Dauer einer Behandlung umfasst ca. 45 Minuten und erfolgt je nach Schweregrad 1–2x wöchentlich.

 

Bei chronischen Erkrankungen empfiehlt es sich regelmäßig in größeren Abständen zu behandeln. 

 


Folgende Leistungen zählen zu meinem Behandlungsrepertoire:

Klassische Massage (Stresspunktmassage, Triggerpunktbehandlung, Wellnessmassage)
Low-Level-Laser-Licht
Thermische Anwendungen (Wärme- und Kältebehandlungen)
Narbenmobilisation

Lymphdrainage

Atemtherapie
Taping

AmpliMove

Gelenkmobilisation

Anlegen von Körperbändern

Aktive Bewegungstherapie

Dorntherapie

 

 

Bitte beachten Sie, dass Ihr Hund 2 Stunden vor einer physiotherapeutischen Behandlung nicht mehr gefüttert werden sollte und sich gelöst hat. 

 

 

Klassische Massage

Stresspunktmassage, Triggerpunktbehandlung, Wellnessmassage

 

Wirkung von klassischen Massagen sind:

 

Entspannung
Lösen von Verklebungen
Positive Beeinflussung des Muskeltonus Ihres Hundes
Anregung des lokalen Stoffwechsels

 

 

Low Level  Lasertherapie

Regulationstherapie

 

Durch die Anwendung im infraroten Lichtspektrum werden gestörte Stoffwechselprozesse so angeregt, dass die betroffenen Zellen und das Gewebe wieder im Stoffwechseloptimum arbeiten können.

 

 

Auf diese Weise wird die Regeneration von gestörten Zellen und von erkrankten Gewebe nachhaltig und ohne Hitzeeinwirkungen oder anderer Nebenwirkungen gefördert.

 


Low Level Lasertherapie fördert somit die Regeneration von z.B.:

 Muskeln, Bändern, Sehnen, auch bei Muskelkater

 Lymph- und Blutgefäßen nach Defekten

 Ergüssen, z.B. nach Operationen

 Haut-und Schleimhäuten bei Entzündungen

 


Ein Laser hat vier Wirkungsprinzipien:

 Schmerzdämpfend

 Entzündungshemmend

 Abschwellend

 Gewebeheilend

 

 

Der Energiehaushalt der Körperzellen wird durch das Laserlicht deutlich gesteigert.

Der Selbstheilungsmechanismus des Gewebes wird beschleunigt, Giftstoffe werden in erhöhtem Maße abtransportiert.

Die Durchblutung des behandelten Gewebes wird angeregt.

Die Wundheilung wird beschleunigt, kollagene   Fasern vermehren sich.

 


Klassische Einsatzgebiete sind:

Wunden
Sportverletzungen
Hämatome
Ödeme
Entzündungen
Rheumatische Erkrankungen
Neuralgien
Tendopathien
Myogelosen
Verspannungen
Muskuläre Dysbalancen
Schmerzzustände
Arthrose

 

 

Behandlung Flächenlaser:

 

Zur Geweberegeneration nach stumpfen Trauma
Zur Schmerzlinderung
Zur Förderung des Stoffwechsels
Zur Förderung der Wundheilung
Zur Entstörung von Narben
Zur Reduktion unspezifischer Entzündungen, sowie Schwellungen
Zur Aktivierung des Lymphflusses

 

Behandlung Punktlaser:

 

Akupunkturpunkte werden sanft stimuliert
Akute und latente Triggerpunkte im faszialer und ligamentären Bereich, im Bereich der Gelenkkapsel oder im Narbengewebe
Lokale Schmerzpunkte/ Tender Points mit einer gestörten Mikrozirkulation

 

 

Thermische Anwendungen

Wärme- und Kälteanwendungen

 

Die Unterscheidung der Wärme- und Kälteanwendungen beruht auf der unterschiedlichen Wirkungsweise der Behandlungen. 

 


Wärmebehandlungen werden durchgeführt mittels Infrarot-Licht, heißer Rolle oder Körnerkissen.

 

Die Wirkung von Wärmebehandlungen sind:

• Entspannung der Muskeln

 Förderung der Durchblutung

 Schmerzreduktion


Auch zur Vorbehandlung für anschließende Therapien sehr gut einzusetzen. 

 

 

Kältebehandlungen werden durchgeführt mittels Coldpacks, Quarkpackungen oder Eislollys.

 

Die Wirkung von Kältebehandlungen sind:

 Reduktion von Entzündungserscheinungen

 Schmerzreduktion

 

 

Narbenmobilisation

Oft kommt es bei der Heilung von Narbengewebe zu Verklebungen.

Dies bedeutet, dass sich das Narbengewebe mit den unteren Hautschichten verwächst und es somit zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen beim Hund kommt.

 


Die Wirkungen von Narbenmobilisation sind:

 

 Förderung der Durchblutung

 Schmerzreduktion

 Lösen von Verklebungen

 

 

Lymphdrainage

Physikalische Therapie

 

Sie dient vor allem der Ödem- und Entstauungstherapie nach traumatischer Verletzung oder Operationen. 

 

 

Die Wirkungen einer Lymphdrainage sind:

 

 Aktivierung des Lymphsystems

 Entspannung der Muskulatur und der Psyche

 Schmerzreduktion

 

 

Atemtherapie

Bei der Atemtherapie wird über verschiedene manuelle Techniken wie Ausstreichungen, Dehnungen und Vibrationen der Körper Ihres Hundes behandelt, um sein Wohlergehen zu fördern.

 

 

Die Wirkungen einer Atemtherapie sind:

 

 Erleichterung des Atemvorganges

 Abtransport von Sekreten wird gefördert

 

 

Kinesiologisches Taping

Beim Kinesiologischen Taping wird ein elastisches Material verwendet, das durch verschiedene Anlagetechniken auf das Fell aufgebracht wird und so unterschiedliche Wirkungen erzielt.

 

 

Die Wirkungen von Kinesiologischen Tapes sind:

 

 Regulation des Muskeltonus

 Unterstützung der Gelenkfunktion

 Verbesserung des Lymphabflusses

 Entlastung des Gewebes

 Schmerzreduktion

 

AmpliMove

Elektroherapie

Zählt zu den Elektrotherapien und wird auch Reizstrom genannt. Durch elektrische Impulse werden natürliche Heilungsvorgänge im Körper aktiviert und unterstützt. Je nach Anwendungsgebiete kommen verschiedene Stromformen zum Einsatz. Alle sind durchweg gut verträglich.

Mit dem AmpliMove lassen sich Erkrankungen des Bewegungsapparates positiv beeinflussen. Es wirkt auf Nervenfasern (schmerzstillend), Gewebe (Förderung der Blutzirkulation und des Lymphrückflusses, Verbesserung der Gewebsernährung ) und der Muskeln (Tonisierung oder Detonisierung).

 

 

Klassische Einsatzgebiete sind:

 

Wirbelsäulenbedingte Beschwerden wie BWS, LWS – Syndrom, Spondylose, Dackellähme

Tendopathien, Bandverletzungen

Verletzungsfolgen und Überlastungssyndrome wie Verstauchungen, Quetschungen, Hämatome oder Gelenksentzündungen

Arthrosen bei Ellbogen- oder Hüftgelenksdysplasie

Muskelatrophien

Paresen

Neuropathien, Neuralgien

Wundheilungsstörungen

Lymphödeme

Muskelverspannungen

 

 

 

Gelenkmobilisation

Bei einer Gelenkmobilisation wird durch verschiedene manuelle Techniken die Beweglichkeit eines Gelenkes wiederhergestellt oder verbessert.

 

Da bei Gelenkblockaden kleinste Verschiebungen der gelenkbildenden Knochen vorhanden sind, führen diese zu Bewegungseinschränkungen, Schmerzen oder Verspannungen der Muskulatur. 

 

 

Die Wirkungen von Gelenkmobilisationen sind:

 

 Regulation des Muskeltonus

 Verbesserung des Bewegungsausmaßes

 Schmerzreduktion

 

 

Körperbänder

Das Körperband ist ein elastisches Band, das dem Hund in einer speziellen Wickeltechnik um den Körper gebunden wird.

 

Das Körperband intensiviert beim Hund das Gefühl für den eigenen Körper und gibt ihm somit mehr Sicherheit.

 

 

Die Anwendungsgebiete von Körperbändern sind:
 

 Angst vor Geräuschen

 Angst beim Autofahren

 Gangbildprobleme

 Ältere, steife Hunde mit Problemen am Bewegungsapparat

 Knieprobleme

 Spondylose in einer akuten Schmerzphase

 

 

Aktive Bewegungstherapie

Durch die aktive Bewegungstherapie lässt sich die Koordination schulen, die Gelenkbeweglichkeit verbessern und erhalten, sowie die Muskulatur aufbauen. 

 

 

Die Wirkungen einer aktiven Bewegungstherapie sind:

 

 Gezielte Belastung der Muskulatur

 Kraft- und Muskelaufbau

 Atrophieprophylaxe

 Koordinationsschulung

 Gleichgewichtsschulung

 Verbesserung der Haltungs- und Stellreaktionen 

 

 

Dorntherapie

Bei der Dorntherapie handelt es sich um eine sanfte Behandlungstechnik, bei der Wirbelfehlstellungen, Fehlstellungen an Gelenken, Kiefer oder Rippen mittels manuellen Techniken behoben werden.

 

Ähnlich der Chiropraktik verfolgt die Dorntherapie also das gleiche Ziel. Allerdings wird hier nicht mit Impulstechniken gearbeitet, sondern mit fließenden Bewegungen und Vibrationen.

Diese Technik ist wesentlich sanfter und schonender, so dass sie von den meisten Hunden gut toleriert wird und als entspannend empfunden wird.

 

 

Die Wirkungen der Dorntherapie sind:

 

Lösen von Fehlstellungen im knöchernen Skelett

Schmerzreduktion

 indirekter Einfluss auf Organe durch Stimulierung von Akupunkturpunkten

 

 

Indikationen:

 

bei Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden

HD oder ED

Arthrosen

Bandscheibenerkrankungen

Spondylosen

 Ischialgien

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Agile Pfoten